Appenzell - Unihockey
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Doppelnullrunde für die Appenzeller NLB-Damen

Vergangenes Wochenende traf der UH Appenzell auf Floorball Uri und UHC Waldkirch-St.Gallen. Trotz kämpferischer Leistung reichte es nicht für Punkte. Trotz diesen zwei Niederlagen belegen die Damen aktuell Rang 3 in der NLB.

  • Das ist die Legende
    An diesem Wochenende lag das Glück nicht bei den Appenzellerinnen. (Bild: zVg)

Am Samstag stand der UH Appenzell Floorball Uri gegenüber. Die beiden Teams kannten sich bereits aus der früheren Zeit in der 1. Liga. Die Appenzellerinnen starteten zu wenig präsent und konzentriert ins Spiel. Dies wussten die Urnerinnen auszunutzen und gingen im 1. Drittel mit 2:0 in Führung. Nach einer klaren Ansage des Trainerteams in der Pause versuchten sich die Damen im 2. Drittel zu steigern. Die Zweikämpfe wurden wieder vermehrt gesucht. Obwohl die Appenzellerinnen ein deutlich besseres Drittel zeigten, endete das 2. Drittel ohne Tore. Der Auftrag für das letzte Drittel war klar. Tore müssen her. In der 44. Minute beförderte Viviane Manser mit einem satten Schuss den Ball ins Tor und erzielte den langersehnten Anschlusstreffer zum 2:1. Nun sollte doch der Bann endlich gebrochen sein. Doch beim Überzahlspiel mussten sich die Appenzellerinnen mit einem Schuss ans Torgehäuse zufriedengeben. Wie heisst es so schön: Wer sie nicht macht, bekommt sie! So waren es die Urnerinnen, die zum 3:1 erhöhten. Das liessen sich die Damen aus Appenzell nicht gefallen und hatten eine Antwort bereit. Corina Zwingli erzielte auf Pass von Nicole Fässler das 3:2. Die Appenzellerinnen setzten nochmals alles daran, das Spiel wenden zu können. Doch Uri behielt das bessere Ende, erzielte noch zwei weitere Treffer und gewann das Spiel mit 5:2.

Gleich am Sonntag erhielten die Appenzellerinnen die Chance, ein besseres Spiel zu zeigen. Zugleich war es ein Derby-Spiel gegen den UHC Waldkirch-St.Gallen. Dementsprechend hoch motiviert zeigte sich der UH Appenzell auf dem Spielfeld. Sie legten einen hervorragenden Start hin. Nach nur 21 Sekunden war es die Nr. 21, Alina Fritsche, die den Ball im Tor der St.Gallerinnen unterbrachte. Die Freude wahrte jedoch nicht lange. Die Innerrhoderinnen mussten nur Sekunden später ein unglückliches Eigentor einstecken. Durch einen Freistoss ging WaSa in der 8. Minute das erste Mal in Führung. Bis zur Pause erzielte Viviane Manser auf Zuspiel von Rebecca Gmünder das 2:2. Gleich nach der Pause mussten die Appenzellerinnen einen Gegentreffer hinnehmen. Die Damen kämpften weiter und kamen zu gefährlichen Torchancen. Die Schüsse wurden aber entweder von den Gegnerinnen geblockt oder von der stark aufspielenden St.Galler Torhüterin gehalten. Noch vor Drittelsende konnte WaSa seinen Vorsprung zum 2:4 ausbauen. Auch im letzten Drittel ging es ähnlich zu und her. Trotz unzähliger Schüsse auf das Tor der Gegnerinnen konnte kein Ball untergebracht werden. Deshalb ging die Partie mit 4:2 verloren.