Teufen
richard fischbacher

Baumemorandum als Leitfaden für die bauliche Entwicklung

Wie soll die Dorfgestaltung in Teufen in Zukunft aussehen? Dieser Frage widmet sich eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gemeinderätin Pascale Sigg. Dabei geht es darum, gestalterische Zielvorstellungen für die verschiedenen Dorfteile zu definieren. Um dies zu erreichen, wird ein Arbeitsinstrument, das so genannte Baumemorandum, entwickelt.

  • Das ist die Legende
    Alte Bilder liefern Ideen, wie sich das Dorf weiterentwickeln kann. (Bild: AR Mittelland um 1900)

Das Baumemorandum bietet die Gelegenheit, Teufen als Ganzes zu analysieren und nicht nur Teilbereiche, wie das bis jetzt geschehen ist. Laut Sascha Koller, Architekt und Mitglied der Arbeitsgruppe «Gestaltung Dorfzentrum Teufen» ist die Idee, eine architektonische Analyse der Quartiere und Weiler insbesondere im Hinblick auf vertraute Bilder, Formen, Farben und Materialien zu erstellen. Es biete zudem die Gelegenheit festzustellen, welcher Bestand damals vorhanden war. Der grosse Vorteil besteht jedoch darin, allfällige Entwicklungsszenarien abzuleiten. Als Beispiel führt Koller das Zentrum von Teufen an. Früher gab es, wie auf alten Bildern zu sehen ist, einen richtigen Dorfplatz. Dieser wurde im Laufe der Zeit durch die Infrastrukturbauten aufgehoben. Solche Hinweise können auch Ideen darüber liefern, wie das Zentrum in Zukunft aussehen könnte.

Ein Baumemorandum ist keineswegs nur für Spezialisten. Es ist vor allem für Laien gedacht, da es in einer verständlichen Sprache abgefasst ist.