Ausserrhoden
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Ausgezeichnete Perspektiven für Jugendliche

Das Departement Bildung und Kultur zieht per Ende Mai eine erfreuliche Bilanz aus der diesjährigen Befragung der Schulabgängerinnen und -abgänger aus Volksschule und Brückenangeboten: Rund 99 Prozent aller Lernenden haben eine Anschlusslösung gefunden. Aus der Volksschule werden über 82 Prozent der Lernenden direkt in die Berufsbildung oder die Mittelschule eintreten.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild: Bigstock)

510 Lernende verlassen diesen Sommer die Volksschule, davon haben weniger als ein Prozent noch keine Anschlusslösung. Zwei Drittel steigen direkt in die Berufslehre ein. Etwas mehr als 17 Prozent wählen den Weg in eine weiterführende Schule insbesondere an die Kantonsschule Trogen. Weitere knapp 15 Prozent haben sich für ein einjähriges Brückenangebot entschieden.

92 Personen verlassen diesen Sommer das Brückenjahr. Davon steigen 77 Prozent in eine Berufslehre ein und 7 Prozent in eine weiterführende Schule. Der verbleibende Teil belegt eine andere Übergangslösung oder arbeitet in einer beruflichen Tätigkeit ohne anerkannten Ausbildungsweg.

Ende Juni 2017 waren 449 genehmigte Lehrverträge registriert. 102 Lehrstellen sind noch offen. Das Departement Bildung und Kultur geht davon aus, dass in den Monaten Juli und August noch etwa 60 weitere Lehrverträge abgeschlossen werden.

Die Quote der Abgängerinnen und Abgänger aus der Volksschule mit einer direkten Anschlusslösung (Berufsbildung oder Mittelschule) kann im Vergleich zum Vorjahr mit mindestens 82 Prozent gehalten werden. Das Departement Bildung und Kultur beurteilt dieses Ergebnis als erfreulich und schätzt die grossen Anstrengungen der Jugendlichen und der weiteren am Berufswahlprozess beteiligten Personen.

Lernende, die aktuell noch ohne gesicherte berufliche Anschlusslösung sind, erhalten Unterstützung durch die Berufsberatung und weitere Fachpersonen. Erfahrungsgemäss werden sich in den Wochen bis zum Lehrbeginn im August noch verschiedene Anschlusslösungen ergeben.