Innerrhoden
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Appenzell Innerrhoden fällt nicht unter das Zweitwohnungsgesetz

Der Zweitwohnungsanteil liegt in allen Bezirken des Kantons Appenzell Innerrhoden unter dem Schwellenwert von 20 Prozent. Die vom Grossen Rat am 20. Juni 2016 verabschiedete Einführungsverordnung kommt somit vorderhand noch nicht zum Tragen.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild: Bigstock)

Das Bundesamt für Raumentwicklung publizierte Ende März 2017 die neusten Zahlen zu den Zweitwohnungsanteilen der Gemeinden. Der tiefste Zweitwohnungsanteil im Kanton Appenzell Innerrhoden befindet sich mit 8,6 Prozent im Bezirk Appenzell, der höchste im Bezirk Schwende 16,9 Prozent. Es fällt somit kein Innerrhoder Bezirk unter das Zweitwohnungsgesetz vom 20. März 2015. Dieses regelt die Zulässigkeit des Baus neuer Wohnungen sowie der baulichen und nutzungsmässigen Änderung bestehender Wohnungen in Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent. Aufgrund der publizierten Zahlen sind mittelfristig keine zusätzlichen baulichen Einschränkungen im Sinne der Zweitwohnungsgesetzgebung zu erwarten. Die Reserve bis zur Erreichung des Schwellenwerts von 20 Prozent liegt beispielsweise im Bezirk Schwende bei 44 zusätzlichen Zweitwohnungen (total 1113 Wohnungen und 188 Zweitwohnungen). Ähnlich präsentiert sich die Situation in den anderen Bezirken.