Teufen
gk

An der Schliessung des Bahnschalters führt kein Weg vorbei

Am 28. März 2018 fand der zweite Runde Tisch zur Petition «Der Bahnschalter muss offen bleiben» statt.

  • Das ist die Legende
    Die Schliessung des Bahnschalters in Teufen wird Tatsache. (Bild: zVg)

Am 15. Februar 2018 trafen sich die Parteien unter der Leitung der Gemeinde Teufen zu einem Runden Tisch und diskutierten die verschiedenen Positionen zur Petition. Es wurde vereinbart, im März 2018 ein zweites Treffen durchzuführen und bis dahin verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu prüfen.

Die Vertreter der Gemeinde konnten die anderen Parteien am 28. März 2018 zu einem zweiten Runden Tisch begrüssen, an welchem in einem ersten Schritt seitens der Appenzeller Bahnen konkrete Lösungsvorschläge für die Abwicklung der komplizierten Gruppenreisen sowie die damit einhergehende Organisation vorstellten. Auch wurde seitens der Appenzeller Bahnen nochmals deutlich auf das über die verschiedenen Kanäle beziehbare Sortiment und die telefonische und elektronische Unterstützung durch die Bahnhöfe Appenzell und Heiden hingewiesen. Ebenfalls wurden Möglichkeiten von Schulungen zur Benutzung der Billettautomaten sowie der Ticket-Apps in Aussicht gestellt, welche im Rahmen der Schliessung des Bahnschalters durch die Appenzeller Bahnen angeboten werden oder auch auf Anfrage durchgeführt werden.

Die Petitionäre Walter Bosshard und Jakob Brunnschweiler nahmen diese Lösungsvorschläge dankend an, konnten aber ihre Enttäuschung über die Schliessung des Bahnschalters in Teufen nicht verbergen. Teufen als zweitgrösste Gemeinde mit zentraler Lage im Kanton verliert eine sehr geschätzte Dienstleistung. Vor allem ist auch der Zeitpunkt der Schliessung mit der kommenden Bautätigkeit sehr unglücklich. Auch die Vertreter von Gemeinde und Bahn bedauern diesen Schritt, müssen diesen aber aufgrund der betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen akzeptieren.

Erfreulich ist jedoch, dass für die konkreten Probleme rund um die Organisation und Durchführung von Gruppenreisen Lösungen gefunden werden konnten, welche die Weiterführung dieser traditionellen Reisen ermöglichen. Damit konnte ein wichtiges Anliegen der Petitionäre gelöst werden. Der Gemeinderat bedankt sich bei allen Beteiligten für den konstruktiven und lösungsorientierten Austausch und schliesst mit dieser Information die Petition als beantwortet ab.